
Westumgehung Dormitz

"Informationen zur Umgehungsstraße"
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Dormitz,
auf dieser Seite möchten wir Ihnen Informationen zur Westumgehung Dormitz anbieten um die Diskussion
und die Beteiligung der Bürger anzuregen.
Entgegen falschen Pressemeldungen liegt dem Bürgerforum Dormitz nicht ein Hinauszögern der Umgehungsstraße am Herzen, vielmehr
verlangt unser demokratisches Verständnis Aufklärung und Information, die wir Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger auf diesem
Wege zukommen lassen möchten.
Bitte beachten Sie: Wir können für alle hier hinterlegten Informationen keine Gewähr übernehmen. Wir werden
aber so genau wie möglich unsere Quellen nennen, damit Sie sich auch selbst ein Bild machen können.
Informationen zur Westumgehung auf den Seiten des Bürgerforums Dormitz:
Zusammenstellung der Vorträge zum Thema "Braucht Dormitz die Umgehung wirklich?"




Die Listen können Sie dann bei Kain Weber, Richard-Wagner-Straße 2, 91077 Dormitz bis Ende Januar abgeben!
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weitere Links:
Franken-Fernsehen
Franken-Fernsehen Video
BR Franken Kompakt
Radio Bamberg / auch Kanal 8 vom 16.8.2011
Radio Bamberg / auch Kanal 8 vom 17.8.2011
Wiesentboten

NZ
BN- Pressemitteilung
Mit freundlicher Genehmigung des Bauamtes Bamberg können wir Ihnen hier die Pläne der Westumgehung Dormitz zur Verfügung stellen.
Auszüge aus einer Präsentation von Innenminister Herrmann, nachzulesen unter folgendem Link auf der Internetseite:
Weitere Informationen und Links folgen ...
Entwurf über den Verlauf der neuen Variante, der in der Bürgerversammlung am 1.4.2011 in Dormitz vorgestellt wurde

Spendenaufruf an Bürger, die das Bürgerforum unterstützen wollen um sachliche Grundlagen zur Verhinderung der Ortsumgehung Dormitz zu erstellen

Offener Brief an Herrn Innenminister Hermann zum Thema Dormitzer Westumgung

In Uttenreuth fand die Bürgerversammlung zur Südumgehung unter Beteiligung des staatlichen Bauamtes statt.
Stephan Ried vom staatlichen Bauamt Nürnberg fand überraschend deutliche Worte, die kurz zusammengefasst, folgendes ergeben:
Die Südumgehung kann aus Gründen des europäischen Natuschutzrechtes nicht gebaut werden!
Hr. Ried erläuterte ausführlich die Rechtssituation:
Durch die Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes am 12.12.2007 war die bisherige Planung für die Südumgehung rechtlich nicht mehr zulässig. Planungen müssen ständig an neue Gesetze angepasst werden. Deshalb waren von Seiten des staatlichen Bauamtes umfangreiche Nacherhebungen zum Vorkommen von verschiedenen Tierarten notwendig. Der spezielle Artenschutz, der in diesem Gebiet zutrifft, ist auch ohne ausgewiesenes Schutzgebiet wirksam. Es gilt ein Verschlechterungsverbot für verschiedene Tierarten. "Eine Ausnahme von den strikten Gesetzen ist die Ausnahme". Die "tradierten Brutplätze" der Heidelerche, das Vogelschutzgebiet insgesamt, die 14 nachgewiesenen Fledermausarten - die alles ist durch strenge EU-Gesetzgebung geschützt. Im Einzelfall bedeutet dies "ein unüberwindbares Zulassungshindernis".
Für angedachte Ausnahmegenehmigungen gilt: es muss geprüft werden, ob eine "zumutbare" (im juristischen! Sinn) Alternative vorliegt, d.h. ein Straßenbauprojekt, welches das gleiche Ziel anstrebt, bei geringerer Beeinträchtigung des Schutzgebietes. Diese Alternative liegt mit der neu vorgelegten "Nord-Süd-Trasse" nördlich von Weiher vor. Das bedeutet für die weitere Planung der Südumgehung: "diese Alternative oder nichts!"
Nach längerer Diskussion, worin Fragen zur Sanierung der Staatsstraße, zum weiteren Vorgehen des staatlichen Bauamtes und natürlich zur Heidelerche...gestellt wurden, kam es zu einer Abstimmung. Jochen Weydanz stellte den Antrag, über die Frage "Wer ist dafür, die Nord-Süd-Trasse abzulehnen" abzustimmen. Eine überwältigende Mehrheit stimmte dieser Frage zu, nur einige wenige Bürger würden sogar diese Variante unterstützen.
Nachdem Hr. Ried in seinen Ausführungen auch die Aussage von Innenminister Herrmann wiederholt hat, nachdem eine Umgehung nicht gegen den Willen der Bürger gebaut wird, war diese Willenskundgebung ein wichtiges Signal. Jetzt muss noch der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung (voraussichtlich am 15.3.) die "Alternativ-Trasse" ablehnen, dann gibt es nach den gestrigen Worten aus dem staatlichen Bauamt keine weitere Handlungsmöglichkeit mehr für eine Realisierung der Südumgehung.
Nach neuesten Informationen soll die "Südumgehung" zwischen Weiher und Uttenreuth nicht wie geplant am Waldrand (Eisenstraße), sondern als Verlängerung der
Dormitzer Umgehungsstraße nordwestlich um Weiher verlaufen um dann kurz vor Uttenreuth wieder in die bisherige Trasse zu münden!
In der Gemeinderatssitzung vom 18.01.11 der Gemeinde Uttenreuth wurde jetzt der aktuelle Streckenverlauf der Südumgehung präsentiert. Von der Regierung von Ansbach wurde diese Alternative bereits in der Abwägung des Raumordnungsverfahrens im Jahr 1999 abgelehnt.
Diese Variante durchschneidet den Naherholungsraum Schwabachtal massiv, die Straße müsste auf einem Damm und über eine große, lange Brücke geführt werden. Außerdem tangiert die Straße auch in diesem Bereich Vogelschutzgebiet.
Die Bürgerinitiative Mobilität im Schwabachtal gibt bekannt, dass sie diese Alternativplanung ebenso wie die alte Trasse entschieden ablehnt und dagegen kämpfen wird!

Für die Dormitzer Umgehung bedeutet dies sehr wahrscheinlich ebenso eine Änderung der Trassenplanung mit erneuter artenschutzrechtlicher Prüfung und öffentlicher Auslegung.
Wir können gespannt sein, wie es weitergeht. Wir werden Sie hier weiter informieren.
Wenn Sie über den Acrobat Reader und eine schnelle Internet-Verbindung verfügen, sind diese Pläne für Sie richtig
(Anzeige jeweils bei Klick auf das Bild):

Gesamtplan der Westumgehung Dormitz (ca. 1,5 MByte -- das öffenen kann einige Zeit in Anspruch nehmen)

Höhenplan der Westumgehung -- zeigt den Höhenverlauf der Straße (ca. 100 kByte)
Oberste Baubehörde im Staatsministerium des Innern: Baukonferenzen 2009



Südumgehung Erlangen: Trassenbild auf den Seiten der BI UMIS
BI MUNk e.V.
Bund Naturschutz Forchheim







